Museum Zwentendorf

Unweit des Donauradweges liegt der Ort Zwentendorf – nahe der Pfarrkirche lädt das besuchenswerte Museum ein. Die Geschichte der Industrie in und um Zwentendorf ist zentrales Thema. Funde aus dem einzig nicht verbauten Kastell am österreichischen Donaulimes illustrieren die römische Vergangenheit.

Industrie im Wandel der Zeiten

Das Haus

Das junge Museum nahm bedeutende Sammlungen auf, die übersichtlich auf zwei Geschossen präsentiert werden. Die Entwicklung der Industrie in der Vergangenheit des Ortes wird auf historischen Landkarten und mit außergewöhnlichen Exponaten gezeigt. Für Schulklassen bietet die Ausstellung auch Informationen zu Geologie, Flora und Fauna. Über das römische Kastell gibt eine kleine Präsentation im Untergeschoss.

Die Römer in Zwentendorf – Spuren auf Luftbildern

Die Ausstellung

Wie sah das Kastell aus? Ein Modell gibt dem Besucher eine Vorstellung: Kastellmauer und Befestigungstürme schützten die Innenbauten, Mannschaftsbaracken und die Kommandozentrale. Auf Flugaufnahmen zeigen sich Strukturen von Straßen, Wohnhäusern des Kastelldorfes (vicus) und Grabbauten.

Unweit des Ortes liegt auf einer Geländeerhebung das einzig nicht verbaute Kastell am österreichischen Donaulimes, ASTURIS: Die Umrisse und Kastellinnenbauten sind aus Ausgrabungen bekannt, vom Umfeld mit Lagerdorf und Gräberstraße wissen wir von Luftaufnahmen und Untersuchungen mit Georadar. Funde aus der Umgebung des Kastells, wie Speerspitzen, Münzen, Messer und Keramik runden die Ausstellung ab.

Eine Sonderausstellung über die 1000 Jahre Pfarre Zwentendorf ist ab dem 13. April 2014 zu sehen. Die Pfarrgründung geht auf eine Schenkung von Kaiser Heinrich II. an das Passauer Hochstift im Jahr 1014 zurück. An der Außenmauer der Kirche ist ein Relief eines römischen Grabsteins eingemauert, der aus der Gräberstraße des römischen Kastells stammt.

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Funde

Schicksalsgöttin Clotho – Krug

Schicksalsgöttin Clotho – Krug